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Der Monat August bietet dem Himmelsbeobachter interessante und beeindruckende Beobachtungen in Form von mehr oder weniger hellen Sternschnuppen. Da sie jedes Jahr zeitlich regelmäßig auftreten, spricht man von periodischen Sternschnuppenströmen. Besonders ausgeprägt sind die Perseiden(sprich Perseeieden), die in den Nächten zwischen dem 10. und 14. August den Beobachter erfreuen. Das Maximum dürfte in der Nacht zwischen dem 12. und dem 13. August zu erwarten sein und zwar zwischen 22 Uhr abends und 4 Uhr morgens. Es gibt zwei Maxima, nämlich um 2.30 Uhr und um 4.00 Uhr. Ihr Radiant, d.h. der Punkt, von dem sie scheinbar alle herkommen, ist der Schnittpunkt der beiden weißen Linien im Sternbild Perseus. Daher rührt auch der Name "Perseiden". Schauen Sie vor Mitternacht in östliche Richtung, danach hoch über Ihren Kopf in Richtung Zenit. Das aus Wikipedia stammende untenstehende Bild veranschaulicht den Zusammenhang. Eine weitere Orientierung ist das "Himmels-W" (Cassiopeia), die dicht oberhalb des Radianten zu sehen ist. Pro Stunde können mehrere Dutzend Sternschnuppen aufleuchten, manche davon sehr hell. Wenn das Wetter mitspielt, kann der Beobachter ein prächtiges Schauspiel genießen, da der Mond nicht den Himmel erhellt, weil zwei Tage zuvor Neumond ist (siehe auch "Astrokalender"). |
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Weitere im August regelmäßig wiederkommende Sternschnuppenströme sind die Cepheiden(sprich Zefeeieden) um den 17. August. Allerdings ist die Zahl der Sternschnuppen pro Stunde mit bis zu 10 nicht besonders auffällig. Vom 3. bis zum 25. August kann man mit etwa fünf Sternschnuppen pro Stunde rechnen. Sie gehören zum Strom der Kappa-Cygniden, ihr Radiant liegt im Sternbild Schwan. Ab dem 25. August bis 5. September können die Sternschnuppen der Alpha-Aurigiden beobachtet werden. Ihr Maximum findet am 31. August statt, allerdings ist mit höchstens zehn Meteoren das Maximum nicht ausgeprägt. Der Radiant liegt bei Kapella im Sternbild Fuhrmann. |
Letzte Bearbeitung der Seite: Dienstag, 03. August 2010 08:57